Gabriele Senft



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Buchtipp

 

    
Fotojournalistin  
Gabriele Senft

Berlin gegen Krieg
    

Ausstellung ArbeiterFotografen Berlin

Fotogalerie:

 
Weltfriedenstag

 

Am Weltfriedenstag, dem 1. September 2010, zum 71. Jahrestag des Überfalls der deutschen Wehrmacht auf Polen, wird die neue Kellergalerie des Coop Cafe in der Rochstraße 3, 10178 Berlin, mit einer Fotoausstellung unter dem Titel: "Berlin gegen Krieg" eröffnet.

Diese wurde zusammengestellt von engagierten Fotografen in Berlin, auf Initiative von Hartmut Ihlefeldt, der seit Jahren auch soziale Bewegungen, Demonstrationen und politische Geschichte, mit seiner Kamera, dokumentarisch und kreativ begleitet.
Die Mitglieder des Bundesverbandes der Arbeiterfotografen bilden ein Forum für politisch und sozial engagierte Fotografen. Der Verband gründete sich innerhalb der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts und war während des Faschismus verboten. Seit 1978 gibt es erneut Gruppen, die sich dieser sozial engagierten Fotografie verbunden fühlen. Durch ihre Fotoreportagen, regelmäßige Ausstellungen und Veranstaltungen sowie die Zeitschrift Arbeiterfotografie hat dieser Verband nicht nur unter linken Bewegungen einen anerkannten Namen erlangt. Dieses mal wurde als Ausstellungsort ein seit fünf Jahren bestehender kleiner Treffpunkt für verschiedene linke und fortschrittliche Initiativen in Berlin-Mitte ausgewählt. Hier wird es auch einen Vortrag zur Geschichte der Arbeiterfotografie in Deutschland, von Hartmut Ihlefeldt, geben.

Der Titel der Ausstellung "Berlin gegen Krieg" deutet auf das zentrale Thema der ausgestellten Arbeiten hin, bildet gleichzeitig aber auch den Bezugspunkt zum Ort der Ausstellung und einer hier verfassten Berliner Erklärung gegen den Krieg.
Im Coop Cafe wurde Ende 2009 "Berlin gegen Krieg" verfasst, ein kurzes politisches Manifest, dass inzwischen von über 700 Bürgern, Künstlern, Gewerbetreibenden, Bürgerinitiativen, Umweltaktivisten und Politikern unterzeichnet wurde.
Die Erklärung "Berlin gegen Krieg" fordert den Abzug deutscher Truppen aus Afghanistan, die Ächtung von Krieg als Mittel der Politik und ein Ende der immer dramatischer werdenden Umweltzerstörung, die durch Militär und Kriege noch verschärft wird.
Eine rückwärtsgewandte, antisoziale Politik und die Manipulation in den Massenmedien
werden mitverantwortlich gemacht für zunehmende Fremdenfeindlichkeit, Gewalt und immer weiter um sich greifendes rechtes Gedankengut.

Eine ganze Reihe von Unterstützern hat die Erklärung bisher mit eigenen Kunstaktionen, Veröffentlichungen, im Internet, auf Demos und auf Veranstaltungen verbreitet. So kam es auch zur Idee der jetzigen Fotoausstellung in einer kleinen Kellergalerie im Coop selbst.

Die Ausstellung "Berlin gegen Krieg" will vor dem Hintergrund engagierter Arbeiten einiger Arbeiterfotografen Raum bieten für Denkanstöße und Diskussionen zur besseren Vernetzung politischer Aktivisten und deren Initiativen.
Im Rahmen der Ausstellung sind mehrere Veranstaltungen geplant, die in Kürze auf der Webseite angekündigt werden:
Gabriele Senft - Buchvorstellung und Vortrag über die Bombardierung in Varvarin (Serbien). Gabriele Senft ist Ehrenmitglied im Verband der Arbeiterfotografen, Fotojournalistin u.a. für "Junge Welt" und "Der Freitag" und zeigt zum Anlass auch Fotos zum Thema.

Andreas Bräutigam wird zum Thema: "Geschichtswerkstatt Lichtenrade – Woher – Wohin ?" einen Vortrag halten.

Die Gesellschaft für Fotografie, mit Dietrich Eckhardt und seinen „Berliner Lesezeichen“ ist ebenfalls mit ihren interessanten Bildern beteiligt.

John Heartfield, weltbekannter Künstler u.a. für die Arbeiter Illustrierte Zeitung, erhält einen Ehrenplatz in der Ausstellung.



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